Wilde Argen Stiftung

für das Westallgäu

Wilde Argen
Eschensterben

Liebe Freunde und Förderer der Stiftung,

Nun hat es auch uns auf dem falschen Fuß erwischt!

Das „Eschensterben“ ist inzwischen fast überall in Naturschutzkreisen, bei Hausbe- sitzern und Grundstückseigentümern, die an Straßen angrenzen, ein wohl bekannter Begriff.

Eschen sterben massenweise ab. Ein Pilz, eingeschleppt aus dem fernen Osten, be- fällt die Triebe der Eschen und lässt diese Absterben. So kränkelnd und geschwächt, kommt oft danach der „Hallimasch“, ein Baumpilz am Fuße der Eschen dazu und macht den Garaus der Eschen komplett. Forstfachleute gehen von bis zu 99% abge- storbener Eschen in nächster Zeit aus.

Auf der kleinen Auwaldbruchfläche unseres Grundstückes „Kohlgrube“ sind eben- falls, nah am Straßenrand zur B12, befallene Eschen vertreten.

Da die Bäume nahe der B12 stehen und diese durch ihre Krankheit z.B. bei einem Herbststurm auf die Bundesstraße fallen könnten, hat uns die Straßenbauverwaltung Kempten dazu aufgefordert die Eschen zu fällen. Bei einem Unfall wären wir als Grundstückeigentümer haftungsverpflichtet, da uns die „Verkehrsicherungspflicht“ hier voll in die Verantwortung nimmt.

So haben wir schweren Herzens die befallenen Eschen fällen lassen.

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Schreiben an Minister Bonde
"Argenschutz kann nicht mehr warten"
 


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